Reisen - Indien
Bei meinen vielen Reisen rund um die Welt, konnte ich sehr viele interessante und schöne Schauplätze bewundern.
Zu den faszinierendsten Eindrücken zählen aber meine Reisen nach Indien in den Jahren 1989 und 1990.
Aus diesem Grunde möchte ich diesem wundervollen Land einen Spezial-Bereich widmen. Hier findet Ihr viele Bilder und Eindrücke meiner Indienreisen. Ich hoffe, dass sie Euch genauso faszinieren wie mich.
Jammu u. Kashmir, Delhi und Agra
1. Reise
Der Bundesstaat Jammu und Kashmir krönt die Landkarte Indiens wie ein "dastaar", der Kopfputz eines Sultans. Das 223.000 Quadratkilometer große Traumland der Natur wird die orientalische Super-Schweiz genannt. Es ist Indiens strategisch wichtiger nördlicher Vorposten und grenzt - im Uhrzeigersinn - an Pakistan, Afghanistan, Sinkiang und Tibet.
Drei schneebedeckte Bergketten des Himalaya - Karakorum, Zanskar und Pir Panjal- erstrecken sich von Nordwesten bis Südosten. Ihre eisigen Gipfel erheben sich über gefrorene Seen, Ströme eiskalten Wassers ergießen sich durch hohe Nadelwälder, bewaldete Täler mit wilden Obstgärten, durch Wiesen und Gletscher und bilden beindruckend schöne Übergänge aus Schnee und Eis.
Station Srinagar: 1768 m hoch, im Herzen des 3900 Quadratkilometer großen Kashmirtales, liegt Srinagar, die Hauptstadt, 900 Km nördlich von Delhi. Gegründet wurde sie im dritten Jahrhundert vor Chr. von Kaiser Ashoka. Srinagar liegt auf auf beiden Seiten des Flusses Jhelum, über den neun Brücken führen.
Station Dal-See: 18 Quadratkilometer groß, 500 m östlich, besteht eigentlich aus vier Seen. Er ist umgeben von den Zabarwan-Bergen, dem Takht-e-Suleiman und dem Hari Parbat. Die großen Mogule pflanzten Pappeln an seine Ufer und bereicherten den Reiz dieser Landschaft durch ihre ewig schönen Gärten. Hausboote sind an den mit Weiden bestandenen Ufern vertäut. Bunte Shikaras kreuzen zwischen den Hausbooten.
Station Sonamarg: "Die goldene Wiese", in einem Tal, das der Sindh-Fluß bildet, liegt Sonamarg, 2740 m hoch, 83 Km von Srinagar entfernt. Leuchtende Alpenblumen, Bergahorn-Wälder, Birken, Kiefern und Fichten werden hier zu bizarren Spiralen, wenn sie mit Schnee bedeckt sind. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick auf den Thajiwas-Gletscher.
Station Delhi: "Denkmal der sieben Königreiche" - die Hauptstadt Indiens seit 800 Jahren, wo Sultan um Sultan seiner Schicksalsstunde entgegen sah. Hof der glorreichen Großmoguln. Zitadelle der britischen Herrschaft in Indien und heute eigenes Unionsterritorum und Regierungssitz der größten Demokratie der Welt.
Delhi (15 Millionen Einwohner) liegt am westlichen Rand der Ganges-Ebene am Yamuna-River. Die Stadt grenzt in östlicher Richtung an Uttar Pradesh und in allen anderen Richtungen an Haryana. Sowohl durch seine Funktion als Hauptstadt Indiens und eines der wichtigsten wirtschaftlichen Zentren des Landes, als auch durch seine geografische Lage ist Delhi (bzw. New Delhi) der verkehrsmäßige Hauptknotenpunkt Nordindiens und Ausgangspunkt der meisten Indienreisen.
Station Agra: 204 Kilometer von Delhi entfernt, gehört wohl durch das Taj Mahal zu den Hauptsehenswürdigkeiten Indiens. Hier steht es, ein Monument der Liebe zwischen einer wunderschönen Königin und einem großen Mogul-Kaiser. Vor ihrem Tod nahm Mumtaz Mahal ihrem Gemahl Shahjahan das Versprechen ab, ihr ein Grabmal zu errichten, das die Welt an ihre große Liebe erinnern sollte. Er brauchte zweiundzwanzig Jahre um dieses Juwel zu schaffen, das seit dreihundert Jahren von Menschen aus aller Welt bewundert wird.
Über das Taj Mahal wurde bereits soviel gesagt, dass jedes weitere Wort nur stören würde - man muss es selbst erleben und fühlen. Es ist kein einfaches Bauwerk, sondern die Verkörperung einer unsterblichen Liebe in weißem Marmor. Das Taj ist von unvergleichlicher Schönheit.
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